Hallo Tina,
so einfach ist die Frage bzgl. der Zeit gar nicht zu beantworten. Habe den Fondant (Gelatinefondant)für oben und die Schokomodelliermasse für den Rand und den Hals ein paar Tage zuvor gemacht. Ebenso die Schablonen für's Ausschneiden und in Alufolie eingepackte Pappe als "Kuchenpappe" in Gitarrenform zum Unterlegen. Außerdem habe ich die Verzierungen (Stege, Schallloch, etc.) bereits aus Fondant/Modelliermasse fertig gemacht und luftdicht verpackt.
Freitags habe ich zwei Böden auf dem Blech gebacken aus denen ich dann jeweils einen Hals und einen Körper herausgeschnitten habe. Samstags die Böden mit Füllung zusammengesetzt und mit Ganache eingeschmiert. Sonntags dann eingedeckt und die Verzierungen aufgelegt. Denke, dass ich an allen drei "Back"-Tagen gut 3-4 Stunden benötigt habe. Aber vieles war noch neu, gerade das Ausrollen des Fondants und der Schokomodelliermasse in dieser Größe und das ohne viele Risse
Man muss auf jeden Fall einiges an Zeitpuffer mit einberechnen, denn irgendwas geht immer schief oder funktioniert nicht so wie man es sich vorgestellt hat.
Für mich war das eine meiner ersten (genaugenommen die zweite) Motivtorte. Aber wenn man eine gute Vorlage hat und die kleinen Fitzelteile (an denen man zum Schluss verzweifeln würde) schon vorbereitet hat, kann man auch als Anfänger so eine Torte ganz gut schaffen. Gerade Schnitte entlang einer Schablone sind recht einfach. Bei einem Schiff hätte ich da eher Bedenken. Das soll auch mein neues Projekt werden. Als Abschiedsgeschenk für meinen Chef der gerne segelt. Da hab ich echt Bammel, denn den Rumpf kann man nicht einfach gerade entlang der Schablone runterschneiden. Und dann muss das noch auf beiden Seiten gleich sein... Mal schauen.
Also, einfach einen Versuch wagen, kreativ mit evtl. auftretenden Problemchen umgehen (keiner sieht kleine Unstimmigkeiten so wie man selbst) und einfach Spass dabei haben. Der Erfolg (die Freude des Beschenkten) kommt dann wie von alleine 
Wenn du noch Fragen hast, einfach melden.
LG struwwelkopp