Hi Diane!
Ich versuch jetzt mal das mit dem Kegel zu erklären. Man backt 2 Biskuittorten, oder Biskuit mit Nüssen oder einen sonstigen Rührteig. Wichtig ist nur, dass die eine Torte mit Kakao eingefärbt (also dunkel) ist und die andere bleibt hell. Beide Torten werden einmal durchgeschnitten. Dann nimmt man einen hellen Boden, Fülle nach Wahl drauf (ich nehm oft Preiselbeeren mit Sahne drüber) und dann den dunklen Boden, wieder Fülle, dann heller Boden, wieder Fülle, dann dunkler Boden. Jetzt ist die Torte soweit fertig. Man nimmt jetzt ein gut schneidendes, langes Messer und geht vom Rand ungefähr 2 cm weg und sticht mit dem Messer von dort Richtung Mitte der Torte hinein und schneidet so einmal rundherum. Dann erhält man einen Kegel, den man vorsichtig heraus nimmt und verkehrt(dh Spitz nach oben) wieder zurück reingibt und festdrückt (die Unebenheit die automatisch in der Mitte der Torte entsteht mit Sahne oder ähnlichem ausgleichen) und die Torte normal mit Schoko glasieren, mit Sahne bestreichen oder mit Fondant überziehen.
Sinn von der ganzen Prozedur ist folgender: Die Torte weist beim Anschnitt ein wunderschönes Muster auf (die Böden sind verschoben) und es kann sich keiner erklären kann wie man das zustande gebracht hat.
War gerade auf der Suche nach einem Foto dieser Hexentorte, hab aber leider keines mehr gefunden. Ich werd aber meine nächste Hexentorte angeschnitten fotografieren und ein Foto hier reinstellen.
LG Gabi
PS: Ich hab eine rosa Pastenfarbe genommen und sie mit Alkohol verdünnt. Weisst Du vielleicht warum die dann so rot geworden ist oder wird sie erst beim trocknen rosa?